Der Ganztagsrechtsanspruch ist da. Und jetzt?
Ab August gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Er ist einklagbar. Und er wächst jedes Jahr.
12:15 Uhr in der Mensa
Schau dir heute die Mensa deiner Grundschule um 12:15 Uhr an. Volle Tische, Geschirrwagen im Weg, die Aufsicht dirigiert Nachrücker in die zweite Essensschicht. Und das ist der Zustand vor dem Rechtsanspruch.
Ab August 2026 haben Erstklässler in Deutschland einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Er wächst danach Jahrgang für Jahrgang mit, bis er alle Grundschulkinder umfasst.
Die neue Planungsfrage
Für Schulträger reicht es ab jetzt nicht mehr zu wissen, wie viele Kinder kommen. Du musst wissen, wie viele davon Ganztagsplätze brauchen. In welchem Jahr, an welchem Standort.
Räume, Personal, Mensakapazität: Alles hängt an dieser einen Prognose. Und ein Rechtsanspruch ist keine Absichtserklärung. Eltern können ihn einklagen. Steht der Platz nicht bereit, steht der Träger in der Verantwortung. Nicht das Bauchgefühl, das bei der Planung Regie geführt hat.
Planen auf Zuruf ist keine Option mehr
Viele Kommunen haben die Ganztagsplätze bisher nach Anmeldelage geplant: schauen, was kommt, dann reagieren. Das ging gut, solange niemand einen Anspruch hatte. Diese Zeit endet in wenigen Wochen.
Die gute Nachricht: Eine belastbare Grundlage ist keine Frage von Monaten. 20 Kerndaten pro Schule, 30 Minuten, und du hast eine Prognose, aus der sich der Ganztagsbedarf je Standort und Jahr ableiten lässt. Aktualisierbar, sobald sich die Anmeldequoten verschieben. Und vor allem: erklärbar, wenn der Ausschuss nach der Grundlage deiner Raumplanung fragt.
Kostenloser Workshop zur Ganztags-Kapazitätsplanung: info@bitwerft.de.

